82 mm Bautiefe mit sechs Kammern erreicht Uw-Werte bis 0,67 W/m²K — genug für die Passivhaus-Zertifizierung in Kombination mit der passenden Dreifachverglasung.
Der Passivhaus-Standard erfordert einen jährlichen Heizenergiebedarf unter 15 kWh/m² und einen Primärenergiebedarf unter 120 kWh/m². Diese Werte wirken ambitioniert, werden aber vor allem durch die Qualität der Gebäudehülle erreicht — und der Fensterbau ist dabei eine der kritischen Komponenten.
Das VEKA Softline 82 Profilsystem wurde genau mit dieser Anforderung entwickelt. Sechs Kammern bei 82 mm Bautiefe, dreifache Dichtung (bzw. Mitteldichtung in der MD-Variante) und Stahlverstärkungen in Rahmen und Flügel bilden die Basis. In Kombination mit Dreischeiben-Isolierglas Ug = 0,4 W/m²K und Swisspacer V Warmkante erreicht das System einen Gesamt-Uw bis 0,67 W/m²K.
Wichtig zu verstehen: Der Uf-Wert des Profils ist nur die halbe Wahrheit. Wärmebrücken entstehen auch am Anschluss zur Wand — die korrekte RAL-Montage (drei Abdichtungsebenen: innen Dampfsperre, mittig Dämmung, außen schlagregendicht) entscheidet oft, ob ein Bauwerk die Blower-Door-Luftdichtheitsprüfung besteht.
Bei jedem unserer Passivhaus-Projekte sind wir vor der Fenstermontage vor Ort, stimmen das Montagekonzept mit dem Bauleiter ab und liefern die RAL-Montagematerialien gemeinsam mit den Fenstern. So stellen wir sicher, dass der Wert des Profilsystems nicht durch eine schlechte Montage verloren geht.

